Content Marketing oder: die neuen Wettbewerber der Medien.

Content is king – Inhalt ist Trumpf. Für Marketingstrategen z.B. in USA und Japan längst selbstverständlich, nutzen diese Erkenntnis jetzt auch meinungsbildende Entscheider in Deutschland. Besonders Werbetreibende im B2C Bereich haben erkannt, wie effektiv und nachhaltig gutes Content Marketing sein kann.

Spreding of literature

Die Medien leiden weltweit. Print ist rückläufig, aber auch – man glaubt es kaum – viele Online-Medien. Laut einer aktuellen Studie des IVW.eu geht die Zahl der Page Impressions, also der Seitenaufrufe von deutschen Online-Medien bereits seit Dezember 2011 zurück, um immerhin 6,59 %. Ein wichtiger Grund hierfür: die Online-Medien stehen in zunehmendem Wettbewerb mit nutzergenerierten Inhalten, die Zahl der Sender nimmt stetig zu.

Unternehmen wird Verlag. Oder: Marken werden zu Medien.
Ziel des Content Marketing ist die Neukundengewinnung und die Kundenbindung. Die Kernfrage lautet deshalb: „Welche Inhalte biete ich meiner Zielgruppe an, damit sie sich aktiv für mein Angebot interessiert?“ Sucheingaben zur Lösung einer Frage sind bei Google & Co. wesentlich häufiger, als die Suche nach einem bestimmten Produkt oder Unternehmen. Wer sich zum Beispiel für eine Kapitalanlage interessiert, fragt die Suchmaschinen nach „Kapitalanlage Berlin“ oder „Wertsteigerung von Eigentumswohnungen in München“.  Wer hier entsprechende Inhalte und Lösungen anbietet, also Antwort geben kann, wird auch als potentieller Anbieter sichtbar und erreicht so das Bewusstsein seiner Zielgruppe.

Nicht die Höhe des Werbeetats ist entscheidend, sondern die Qualität der Idee.
Wie gut das funktioniert, zeigen Weltkonzerne wie Coca Cola, Nestlé oder Shell. Sie betreiben schon seit ein paar Jahren strategisches Content Marketing und bieten Inhalte wie Nachrichten, Entertainment und interaktive Angebote auf sozialen Plattformen und in den Medien Die gute Nachricht: Jeder kann Content Marketing betreiben. Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen die mit qualitativ hochwertigen Inhalten arbeiten, lenken überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit auf sich und ihr Angebot. Mit einer guten viralen Idee kann ein kleiner David heute mehr Reichweite erzielen, als mancher Goliath mit rein klassischem Werbeetat.

Zielgruppen gehen neue Wege – die Individualisierung der Mediennutzung.
Der Wandel in der Mediennutzung ist dramatisch. Noch vor rund sechs Jahren war der Zugriff auf Text, Ton, Bild und Video relativ überschaubaren Kreisen vorbehalten. Heute ist gibt es fast so viele Sender wie Empfänger und damit geht ein grundlegend geändertes Verhalten der Zielgruppen einher.

Bei rund 5.000 Werbeimpulsen pro Tag schaltet der moderne Durchschnittskonsument gerne mal auf Durchzug. Zu oft, so seine Erfahrung, hält die Werbung nicht was sie verspricht. „Ich bin doch nicht blöd“ ist heute die Devise des Käufers und Dank digitaler Bewaffnung mit Smartphone, Tablet und PC zielt seine Aufmerksamkeit auf Bewertungen, auf Inhalte auf Lösungen und weniger auf bestimmte Produkte oder Firmen. Wer seiner Zielgruppe hier aktiv relevanten Inhalt anbietet, hat messbare Vorteile gegenüber seinem passiven Wettbewerb.

Lesen Sie im nächsten Blog „Die vier häufigsten Irrtümer zum Thema Content Marketing“. Wie immer: Kommentare, Fragen, Kritik, Anregungen und Follower willkommen.

Herzlich
Henning Holweger

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